Wenn ich statt Bärchen antworten darf: "phoney" (brit.) oder "phony" (amer.) bedeutet an sich "Fälschung". Beim Scrabble bezeichnet man damit ein Wort, das gelegt wird, obwohl es nicht zulässig ist. Manche legen absichtlich ein Wort, von dem sie wissen, dass es ungültig ist, aber annehmen, dass der Gegner das nicht weiß. Das kann als Taktik angesehen werden.
Ach so ist das - auch eine Art Taktik! Das wusste ich nicht! Bin baff!
Es grüßt euch euer baffes Bussinchen! Huch!
PS: Absichtliche Phoneybildung in taktischer Absicht ist mit dem Heiko-Tietze-Scrabble in der Verbindung mit Geros Superdic schlechterdings nicht möglich, weil der Compi das durch seine Anfrage "unbekannt - trotzdem legen?" von vornherein verhindert. Wir müssten mal Scotty und Gero fragen, wie man eine Phoney-Option ins neue 3D-Scrabble einbauen könnte!
Bewusst Ungültiges zu legen, ist aber sicher keine weit verbreitete Taktik. Was jedoch auf jeden Fall vorkommt, ist das Riskieren, ein Wort zu legen, bei dem man selbst unsicher ist. Dabei abzuwägen, wie groß die Chance ist, dass es im Duden steht oder aber wegen Nicht-Anzweifeln durchkommt, ist nicht immer einfach - gehört aber dazu.
Insofern wäre es tatsächlich eine begrüßenswerte Programmoption (insbesondere im Hinblick auf Training für Turniersituation), dass falsche Wörter nicht automatisch identifiziert werden, sondern erst auf Anforderung des Gegners geprüft werden (also ein Button "letzten Zug prüfen" mit entsprechenden Konsequenzen). Sinn hat das natürlich nur, wenn sich die Spieler einigen, ohne Hilfsmittel zu spielen und sich diesbezüglich auch vertrauen.
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