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 Gültig oder nicht gültig? Die Crux mit den strittigen Wörtern ...
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Vektor Offline



Posts: 1.017

Thu Oct 15, 2009 10:15 am
#16 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

ja, du hast natürlich recht - bin wohl ein bisschen blind. Ich nehme alles zurück, was ich zu "mure" gesagt habe ...


Vektor Offline



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Thu Oct 15, 2009 10:27 am
#17 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

na, wenn der Vokal beim Übergang von der Ursprungssprache ins Deutsche verändert wurde, kann man wohl davon ausgehen, dass der "neue" Vokal dann gemäß deutscher Lautung ausgesprochen wird - warum sollte man ihn sonst ins Wort einbauen?


Vektor Offline



Posts: 1.017

Thu Oct 15, 2009 10:29 am
#18 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

Als eindeutig gültig wegen Konsonantenänderung sind wohl KOK und SMOK (stammt von "to smock") aufzuführen.


Gero Offline




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Tue Oct 27, 2009 5:35 pm
#19 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

Bei PROMOTEN habe ich spaßeshalber mal auf das Lautsprechersymbol im Duden geklickt. Was mir da an Stimme entgegenkam, es klang - für mich sehr überraschend - doch sehr deutsch. Kein ou oder ein kurzes o - nicht der Hauch einer englischen Aussprache.

Man vergleiche es mit der Aussprache auf LEO

PROMOT ist aber offiziell nicht erlaubt .... ?!? Eigentlich lautet die Regel doch:

Unzulässig ist der Verzicht auf das Schluss-e
...

bei Verben aus dem Englischen oder Amerikanischen, bei denen mindestens ein Vokal nicht entsprechend der deutschen Phonetik ausgesprochen wird und bei denen der Infinitiv in der Herkunftssprache auf –e endet (Beispiele: unzulässig sind vot; tim; dop; updat; manag; bik; upgrad; groov; zulässig sind beam; push; chatt; chill) ...


Bei CARVEN ist leider kein Lautsprechersymbol angegeben. Ich bin jetzt ehrlich gesagt etwas verwirrt.


Vektor Offline



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Tue Oct 27, 2009 7:53 pm
#20 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

ja, das sag ich ja schon die ganze Zeit ;-)

Auch hab ich den Schiri schon auf die Aussprache auf der Duden-CD hingewiesen ... es schien keine Überzeugungskraft zu haben :-(

"Keine Lautschrift" heißt auch bei "carven", dass es normal ausgesprochen wird ... ich glaube, bei dem Wort gibt es auch gar keine Zweifel bzgl. der A-Aussprache.


Gero Offline




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Mon Dec 06, 2010 1:19 pm
#21 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

@Vektor:

Zitat
ach ja, nicht vergessen dürfen wir natürlich HON, das formal von VOT nicht zu unterscheiden ist, dem aber Gültigkeit attestiert wird ...

und noch eins: Zu MUR habe ich kein englisches Verb gefunden, nur ein Substantiv "mure".
Bei "muren" ist aber die deutsche Aussprache wohl unumstritten; würde man allerdings die Aussprache aus der Regel streichen und nur noch auf das Schluss-e abzielen, könnte MUR in Gefahr geraten ...



Tja, ich fürchte, die Tage von HON sind gezählt .. und STYL ebenso und an MUR hat noch keiner gedacht ...

Gero


Download: Geros Superdic, was sonst! | Discussion: Forum | News: Twitter | ... und im übrigen bin ich der Meinung, dass Wordfinder beim online-Spiel pfui sind!


Vektor Offline



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Tue Dec 07, 2010 10:34 am
#22 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

Mit einem HON-Wegfall kann ich gut leben, wenn wir dadurch zu einer konsequenten Regel kommen - und insbesondere dann der (neue) Regeltext zu den Entscheidungen passt ...
Bin gespannt, wie sich das schlussendlich darstellt und welche kritischen Fälle es dann noch gibt.


Gero Offline




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Mon Jan 24, 2011 6:15 pm
#23 RE: fremdsprachige Verben - E-Tilgung ja oder nein? Quote · reply

durch das Neureglement verbietet sich die Auslassung des finalen E auch bei Komposita mit einem deutschen Präfix:

AUFSTYL - abgeleitet von to style
ANTEAS - abgeleitet von to tease

im Blog hat Hans noch folgende Problemfälle gefunden bzw. zusammengetragen:

ABLOS - hier verweist der RD auf losen Ziffer 3 und dieses leitet sich von to lose ab - hier wird noch nachzubessern sein
BESPIK - Leo nach zu urteilen steht hier das englische Verb to spike Pate - wohl ebenfalls ungültig, hier wird noch nachzubessern sein

KOK - zweifelsfrei weiter gültig, da hier ein Konsonantenaustausch stattfand (engl. to coke), aufgeführt im Reglement als Beispiel
SKOR - analog KOK (engl. to score)
SMOK - ist weiterhin gültig, da sich dies (tückisch!) von to smock ableitet (siehe GWD!)

so mein derzeitiger Erkenntnisstand

Gero


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