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Gero Offline




Posts: 2.613

Tue May 15, 2007 11:59 pm
Zuviele Es auf der Bank? Kann ein TEEEI helfen ? Quote · reply
Der Buchstabe E ist der mit Abstand am häufigsten auftretende Buchstabe nicht nur in der deutschen Sprache. Dies ist auch der Grund, warum er im dt. Scrabble 15 mal vorkommt, also ist ca. jeder 7.Buchstabe ein E.


(.... von wegen jeder 7. Buchstabe ist ein E !)

Es ist daher eher die Regel, dass sich auf dem Bänkchen ein oder zwei Es tummeln. Auch drei E sind verkraftbar, aber spätestens bei vier Es hört der Spass auf. Was tun in solchen Fällen?

Eine Pauschalantwort kann m.E. nicht gegeben werden, die Antwort ist von der Situation auf dem Spielfeld und von den nicht-Es auf eurem Bänkchen abhängig zu machen. Das Problem dabei ist weniger ein passendes Wort mit vielen Es zu finden als der Umstand, dass solche Wörter oftmals wenig Punkte bringen, denn ein E zählt halt eben nur einen Punkt – es sei denn, man schafft die Prämie von 50 Punkten für das Legen aller sieben (oder acht) Buchstaben.

Hier einstweilen eine sicherlich nicht vollständige Auflistung von solchen E-lasti(sch/g)en Wortungetümen mit mindestens vier Es, allesamt sieben oder acht Buchstaben lang :

BEEIDETE
BEELENDE (be|elenden = schweiz. für nahegehen; betrüben)
BEENDETE
BENEBELE
BESEELE
EINBEERE (Giftpflanze)
ENTLEERE
ENTTEERE
ERBETENE
ERDBEERE
ERGEBENE
ERLESENE
ESELEIEN
EXEGESE (Kunst der Bibelauslegung)
GEEBNETE
GELEERTE
GELEGENE
GELESENE
GETEERTE
GETEETE (siehe Tipps und Tricks „Auflistung aller Wörter mit 4 Buchstaben")
GREENFEE (von einem Golfspieler auf fremdem Platz zu entrichtende Gebühr)
LEERESSE
LEERFEGE
LESEECKE
MEERENGE
PELEMELE (Süßspeise)
REEDEREI
REELLERE
REFEREE (Schiedsrichter)
SEEBEBEN
SEEMEILE
SEEREISE
SEEWEGE
SEEWESEN
TEEEIER
TEEERNTE
TEESIEBE
TELEGENE
VERHEERE

Gelingen die „Sieben auf einem Streich“ nicht, gilt es abzuwägen, mit wieviel Punkten sich man zufrieden gibt, bevor man ans Austauschen mit 0 Punkten denkt.

Kann ich irgendwo schmarotzen? (siehe unter „Tipps und Tricks“)

Grundsätzlich gilt, das beim Setzen von nur einen oder zwei Buchstaben der Buchstabenset weniger Chancen auf eine Verbesserung hat. Wenn ich nur einen oder zwei Buchstaben setzen kann, dann sollte es sich lohnen.

Habe ich neben meinen vielen Es noch wervolle Buchstaben zum Auslegen (X und Y z.B. sind mit EY und EX geradezu prädestiniert für ein E) und schaffe ich es mit dem Legen von mindestens drei Buchstaben eine angemessene Punktzahl zu erreichen - ok. Durch das Ziehen von drei Buchstaben ist die Chance deutlich höher für eine Verbesserung des Sets anzusetzen, als wenn ich nur ein oder zwei Buchstaben neu ziehen würde.

Setze ich aber fünf oder sechs Buchstaben für ein TEEEI oder einen REEDER und kassiere dafür nicht viel mehr als den bloßen Buchstabenwert, so stellt sich die Frage, ob mir diese Es später nicht fehlen könnten. Hier wäre es vielleicht besser, nur TEE oder REE -am besten schmarotzenderweise- zu legen und daran zu denken, dass auchE-lose Zeiten alles andere als erfreulich sind.

Dabei gilt es auch zu berücksichtigen, zu welchem Zeitpunkt im Spiel es diese Entscheidungen zu treffen gilt. Bei einem vollen Brett gegen Ende des Spieles ist es leichter abzuschätzen, was die wenigen Restbuchstaben noch bringen können oder auch nicht. Es ist hier auch oft leichter, Anlagemöglichkeiten fürs „Schmarotzen“ zu finden, sodass ich persönlich hier eher fürs Legen als fürs Austauschen plädieren würde. Hinzu kommt, dass bei einem vollen Brett manche schon froh sind, überhaupt ihre Buchstaben an den Mann bringen zu können ….

Habe ich aber beispielsweise nur Vokale auf dem Bänkchen, ist die Legung neuer Wörter sehr eingeschränkt. Wenn ich hier nicht übers „schmarotzen“ eine anständige Punktzahl bekommen kann, dann wäre das Tauschen durchaus überlegenswert.

Was ist eine anständige Punktzahl?

Schwer zu beantworten. Bei zwei Spielern gilt das Erreichen von 400 Punkten und mehr als recht gut. Bei dafür geschätzen 17 bis 20 Spielrunden kommt man dabei auf einen durchschnittlichen Punktgewinn pro Runde von ca. 20-25 Punkten. Erreicht man weniger als die Hälfte davon, sollte man zumindest das Austauschen in Erwägung zielen.

Solche Probs kennt Scottys Bruteforce-Algorithmus nicht. Der setzt eigentlich immer und wenn´s nur ein ST ist. Allerdings tut´s der aber auch nur selten unter 20 Punkten
wo er nur die Wörter alle her hat ... ...

Gero

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