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 S
Gero Offline




Posts: 2.634

Fri Jun 22, 2007 8:01 am
das S - taktisch eingesetzt ... Quote · reply
Die Zeit ist etwas knapp, aber die Woche soll nicht wenigstens ohne einen kleinen Tipp von Gero enden ….

Das S gehört zu den Nützlingen im Scrabble, da es sich idealerweise zum Erweitern bereits ausgelegter Wörter eignet. Meist im Dativ wie bei KOPF – KOPFS, aber man lässt sich auch gern mal mit dem Plural ein bzw. gleich mit beiden: ROLLI-ROLLIS oder ECHO-ECHOS

Für alte Scrabblehasen sicherlich nichts neues, aber für Neulinge durchaus erwähnenswert ist, dass man mit dem S auch Verben in den Genitiv setzen kann. Das Verb im Infinitiv wird hier als Substantiv umgedeutet und dann in den Genitiv gesetzt. Klingt komplizierter als es ist:

GRÜBELN – GRÜBELNS
DÖSEN – DÖSENS
ÜBEN - ÜBENS
RÜGEN – RÜGENS

Diese Möglichkeit wird oft übersehen, da sie für unsere Alltagssprache etwas gespreizt klingt.
Das ÜBEN macht mich müde. Ich bin des ÜBENS müde …
Für das GRÜBELN haben wir keine Zeit mehr. Die Zeit des GRÜBELNS ist vorüber …
Ewiges RÜGEN macht mich müde. Ich bin des ewigen RÜGENS müde …

Eine oft übersehene Finesse bringt diese Art des Anlagen mit sich:
Es ist meist nicht mehr mehr möglich, solche ins Genitiv gesetzte Verben noch zu erweitern, wie das z.B. beim D der Fall ist: ÜBEN-ÜBEND-ÜBENDE-ÜBENDER etc.

Als taktische Überlegung kann dies durchaus sinnvoll sein, denn damit verbaut man den Gegner die lästige Schmarotzerei durch Erweiterung punkteträchtiger Wörter: liegt z.B. QUÄLEN aus und ich habe ein S und ein D auf dem Bänkchen, dann ist dies schon eine Überlegung wert ….

Motzerl wird das bestimmt nicht gefallen
Na, so ein schlechtes Benehmen! Langsam bin ich des ständigen RÜGENS müde …





Naja, ganz stimmt das mit dem „Nicht-Mehr-Erweitern-Können“ nicht …

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