Das N ist der am zweithäufigsten vorkommende Buchstabe. Im deutschen Standardset kommt er neunmal vor, nur das E mit 15 ist häufiger.
Das N gehört wie das S zu den sogenannten Nützlingen im Scrabble, da in der deutschen Sprache vielfach die Pluralbildung durch ein an das Hauptwort angehängtes N stattfindet, so wie es beim Genitiv durch das angehängte S zum Ausdruck kommt.
Es gibt aber auch nicht wenige Fälle, bei denen die Pluralbildung lediglich durch einen anderen Artikel bzw. Genus zum Ausdruck kommt:
Der EIMER – Die EIMER Der EUMEL – DIE EUMEL
Das sind die Fälle, wo der Duden für die Pluralbildung einen – anzeigt:
EU|MEL, der; -s, -, (ugs. für Dummkopf, Gegenstand, Ding)
Gerade Anfänger übersehen in solchen Fällen, dass es trotzdem möglich ist, einem Eumel ein N anzuhängen. Das nicht, weil er eh zu blöd ist, sich dagegen zu wehren , sondern weil dies über den Umweg der Dativ-Beugung möglich ist:
Sag den EUMELN endlich, dass sie mit dem Unfug aufhören sollen! Mit den vier halbleeren EIMERN wirst du wohl kaum den ganzen Garten gießen können!
Das ganze nennt sich Dativbildung im Plural.
Daneben gibt es auch eine Dativbildung im Singular, nur dass es hier nicht um das N, sondern um das E handelt, für das ein Wahlrecht besteht:
Er kam aus gutem HAUS(E) Er ist dem TRUNK(E) ergeben.
Die E-Formen klingen etwas gespreizt und werden daher eher selten verwendet.
Im Gero-Wörterbuch findet sich meist ein Hinweis auf die verwendete Flexion, entweder durch die Abkürzung Dat.-Pl. oder Dat.-Sing.
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