GWD/UD: Neu|satz, der ‹o. Pl.› (Druckw.):1. (Schrift)satz, bei dem etw. neu gesetzt wird.2. beim Neusatz Gesetztes: den N. korrigieren.
Beim RD fehlen Beugungsangaben. Auch in älteren Ausgaben ist dies der Fall, also hat zumindest in den letzten Jahren keine Meinungsänderung bei der Dudenredaktion - wie z.B. bei Geometrie(n) oder Dynamik(en) - stattgefunden
Gilt beim RD eigentlich grundsätzlich, dass zusammengesetzte Wörter so gebeugt werden, wie der letzte Wortteil, wenn nichts anderes angegeben ist? Oder ist hier immer der GWD bzw. UD heranzuziehen?
tja, eigentlich handhabt der RD das so; allerdings ist er dabei so "schlampig", dass wir Scrabbler gut beraten wären, klipp und klar zu definieren, dass in den Fällen, in denen
- der RD weder Genitiv noch Plural angibt UND - UD/gWD eine von der RD-Grundwortangabe abweichende Angabe zur Pluralexistenz des zusammengesetzten Wortes machen
die Angabe des UD/gWD entscheidend ist.
Leider fehlt in Bezug auf die offizielle Gültigkeitsbeurteilung bislang eine klare Festlegung auf diesen Grundsatz, den Gero favorisiert/beherzigt.
@ Vektor: Kannst du dann bei den "Offiziellen" nicht deinen eminenten Einfluss geltend machen, damit sich dort endlich mal etwas bewegt? Dieser Passus, den du nennst, wäre meines Erachtens sehr wichtig.
Zitat Kannst du dann bei den "Offiziellen" nicht deinen eminenten Einfluss geltend machen, damit sich dort endlich mal etwas bewegt? Dieser Passus, den du nennst, wäre meines Erachtens sehr wichtig
ich bin zwar nur der Gero, aber hieran wird gearbeitet ....
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