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  • AufnahmeantragDatum10.05.2012 06:45
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Kein Verdienst, mit meiner Oma hättest du das auch gewusst.

    Wie wäre es mit einem eigenen Off-Topic-Bereich für solche gedanklichen Exkursionen? Bevor uns Gero zu Recht wegen notorischer Geschwätzigkeit abmahnt...

  • AufnahmeantragDatum09.05.2012 22:16
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Hallo Bussinchen,

    danke für die Mühe, die du dir gemacht hast. Tatsächlich war der Knieschleifer, den ich kennen gelernt habe wohl der letzte Knieschleifer in der Firma Ernst Ehlis im Schlepenpohl am Eschbach, dessen ehemaliger Verlauf einst die Grenze zwischen Remscheid und Wermelskirchen festgelegt hat. Welch ein Zufall!

    Möglicherweise enttäusche ich dich, wenn ich das Knieschleifen anders interpretiere: meines Wissens gibt es eine Holzkonstruktion mit der ein Knieschleifer mit seinem Knie Druck auf ein Holz(brett) ausüben kann, wobei das Werkstück (Rohling) mehr oder weniger stark gegen den rotierenden Stein gepresst und dabei in Form geschliffen wird. Ich könnte das aber sicher mal vor Ort recherchieren, dauert nur eine Weile, bis ich mal wieder dahin komme.

    Zum Begriff 'Kneif': für meine Großmutter aus der Nähe von Frankfurt/Main war ein 'Kneibchen' ein kleines scharfes Küchenmesser. Der Begriff ist dort heute noch üblich.

  • AufnahmeantragDatum09.05.2012 21:30
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Nein, ich denke es ist das Gleiche gemeint. Die betreffende Person lebt leider nicht mehr, aber mein Bekannter bezeichnete sich selbst als Pließter, bzw Pliester. Über die Schreibweise ließe sich sicherlich streiten. Seine Aufgabe war der Feinschliff von Sägeblättern.

  • AufnahmeantragDatum09.05.2012 18:53
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Regionale Dialekte sind für mich eine Bereicherung und kein Graus. Hier im Bergischen Land, wo ich jetzt zu Hause bin, verlaufen 2 Sprachgrenzen und manchmal ist es schon eigenartig, wie sich Begriffe von Ort zu Ort unterscheiden. Hier gibt es durch die frühe Nutzung der Wasserkraft in kleinen 'Kotten' noch - außerhalb der Region eher unbekannte - Berufe und Tätigkeiten, hier habe ich einen Knieschleifer und einen Pließter, bzw. die Verben honen und pließten kennengelernt. So, genug der Abschweifungen. Übrigens wäre ich dankbar für eine Info, falls jemand mal etwas über den Beruf des Knieschleifers findet. Es gibt Tausende von Verweisen im Internet, aber es scheint sich so ziemlich alles auf ein Zubehör zur Motorradkluft zu beziehen und nicht auf den Beruf und der ist inzwischen wohl auch dem technischen Fortschritt zum Opfer gefallen.

  • AufnahmeantragDatum22.04.2012 21:44
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Was ist mit dem Wort 'laff' für den Freestyle-Bereich? Ich habe vergessen es mit 'Gänsefüßchen' zu versehen. :)

    Meine aktive Zeit am Flipper liegt nun schon etliche Jährchen zurück, aber das Wort 'getiltet' kann nur von jemandem stammen, der sich noch nie engagiert an einem Flipper ausgetobt hat. Sowas habe ich weder in Hamburg, Berlin, München noch in Düsseldorf gehört. Geschrieben hat es natürlich keiner von uns je gesehen, vom Sprachgefühl her war eher von 'tillen' und 'ich habe getillt' die Rede. Naja, ist ja auch egal, wo's eh nicht in die engere Wahl kommt.

  • AufnahmeantragDatum22.04.2012 13:16
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Hab' gerade Mosel und Ruwer als Weinsorten gefunden. Dann sollte die Saar als Namensgeber nicht fehlen.

  • MiesDatum22.04.2012 13:05
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Mies

    Es soll keiner behaupten hier könne man nichts dazulernen. Dieses Forum ist in puncto Grammatik besser als jeder Auffrischungskurs, dankeschön!

  • AufnahmeantragDatum22.04.2012 10:29
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Hier habe ich noch ein paar Fundsachen bzw Vorschläge:

    'Noni' ist eine weit verbreitete Frucht in den Küstenbereichen Australiens, Ozeaniens, Nord und Südamerikas.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Noni

    'Dart' ist umgangssprachlich ein synonymer Begriff zu Darts bzw. bezeichnet einen einzelnen Wurfpfeil.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Darts
    Ein Ausschnitt aus o. g. Link:
    Killer [Bearbeiten]Bei Killer bekommt jeder Spieler eine beliebige Anzahl von „Leben“ (zum Beispiel sechs Leben). Ein Spieler gibt ein Feld vor. Dabei ist jedes beliebige Feld auf dem Board möglich – Triple, Double, Bull, Bull’s Eye oder auch ein Single-Feld. Die nachfolgenden Spieler müssen nun versuchen, dieses Feld zu treffen. Dafür steht jedem ein Wurf (das sind insgesamt drei Darts) zur Verfügung. Trifft ein Spieler nicht, so verliert er ein Leben, und der nächste Spieler ist an der Reihe. Trifft er das vorgelegte Feld, muss er ein neues Feld vorlegen. Hierzu stehen ihm seine noch verbleibenden Darts zur Verfügung. Hatte er mit seinem dritten Dart das vorgelegte Feld getroffen, darf er mit drei neuen Darts vorlegen. Es zählt jedoch das erste getroffene Feld. Gelingt es ihm nicht, vorzulegen, weil er zum Beispiel kein Feld trifft oder der letzte ihm zur Verfügung stehende Dart abprallt, verliert er ebenfalls ein Leben, und der nächste Spieler darf vorlegen. Der Spieler, der vorgelegt hat, setzt jeweils aus. Sind alle Spieler ausgeschieden, muss der Spieler, der noch übrig ist und demzufolge als letzter vorgelegt hat, sein vorgelegtes Feld bestätigen. Pro übriggebliebenes Leben stehen ihm drei Darts zur Verfügung. Bestätigt er nicht, gibt es keinen Sieger. Die Bestätigungsregel zum Schluss ist optional.


    Es ist mir unbegreiflich wie Worte wie 'zach' einen Eintrag in den Duden ergattern (aber vielleicht hat der Bürgermeister von Itzehoe dieses Wort ja wirklich schon einmal in den 70er Jahren Im Zuammenhang mit dem Polizeieinsatz in Brokdorf gebraucht, wer weiß?), dagegen das eher häufig gebrauchte laff nur am Rande Erwähnung findet. Ich meine hier sollte nachgewürzt werden!
    http://www.duden.de/rechtschreibung/geschmacklos

    In jeder Kneipe/Spielstube in der ein Flipper steht ist das Wort 'tilt' seit Menschengedenken eingedeutscht.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Flipperauto...ilt-Mechanismus
    Eine Liste weiterer Bedeutungen bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...fulltext=Search

    Das Wort 'zoon' gibt es zumindest im Verbund mit 'politicon'. Einer meiner Lehrer hat es oft im Sinne für die gesamte belebte Tierwelt gebraucht, für diese Auslegung habe ich allerdings keinen Beleg finden können.
    Beispiel der Uni Leipzig unter dem Stichwort 'zoon':
    Das Verlagsgutachten hatte vor allem die gelungene Darstellung des "Menschen als zoon politicon in unserer Gesellschaft" gepriesen. (Quelle: berlinonline.de vom 24.02.2005)

    'anti' ist nicht nur eine Vorsilbe, sondern eine Grundhaltung des Protests, wie sie z. B. in den 60er und 70er Jahren gang und gäbe war. Uni Leipzig zitiert zu diesem Stichwort:
    Zwar ist das Erbe von Schwitters, Duchamp und Man Ray unverkennbar, doch blieb Rauschenberg das Anarchische der Dadaisten fremd: "Dada war anti, ich bin pro." (Quelle: berlinonline.de vom 23.10.2005)
    Anfangs war ich skeptisch und ziemlich "anti" hab wie sehr viele Menschen immer Aversionen gegen Veränderungen jeglicher Art. Aber sehr bald faszinierte mich das Ding. (Quelle: ngz-online.de vom 15.01.2006)

  • AufnahmeantragDatum21.03.2012 17:52
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Ist mir auch ein Greuel! Das Gleiche gilt für Stengel. Wenn ich nicht gezwungen bin, z. B. bei Scrabble oder bei geschäftlicher Korrespondenz, regelkonform zu schreiben, nehme ich mir die Freiheit meine eigene, mir genehme Mischung aus alter und neuer Rechtschreibung anzuwenden.

  • AufnahmeantragDatum21.03.2012 15:50
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Existiert nicht beides nebeneinander, der Fön als allgemeiner Begriff für ein technisches Gerät zum Haartrocknen und der Markenname (wobei ich gestehen muss, dass mir die Marke Fön völlig unbekannt ist)?
    Das Wort Cola, ursprünglich Bestandteil von Coca-Cola hat sich verselbstständigt und ist ein Oberbegriff für koffeinhaltige Limonaden geworden. Tempo ist in der deutschen Sprache ein Synonym für Papiertaschentücher, egal, von welchem Hersteller.
    Muss ein Begriff ausgeschlossen werden nur weil es ein Markenzeichen mit der gleichen Buchstabenfolge gibt?

  • AufnahmeantragDatum21.03.2012 14:26
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Föns

    Auf der Seite http://wortschatz.uni-leipzig.de/abfrage/ habe ich diesen Eintrag gefunden:

    Wort: Föns
    Anzahl: 8
    Häufigkeitsklasse: 19 (d.h. der ist ca. 2^19 mal häufiger als das gesuchte Wort)
    Morphologie: fön|s
    Links zu anderen Wörtern:

    Grundform: Fön
    alte Rechtschreibung von: Föhns

    Beispiel(e):
    Juan Carlos stand wie immer als erster auf und weckte der Rest der Familie mit dem Lärm des Föns. (Quelle: fr-aktuell.de vom 05.01.2005)
    Er starb 1801, seine Frau Karen Basse Föns übernahm das Haus, als spanische und französische Truppen das Land besetzten. (Quelle: abendblatt.de vom 20.03.2005)
    Ottos eigenes goldblondes Haar ist übrigens immer noch so dünn wie zu Zeiten des sprechenden Föns von Susi Sorglos. (Quelle: berlinonline.de vom 10.05.2005)
    weitere Beispiele

    Signifikante Kookkurrenzen für Föns:
    wie (8), immer (7)
    Signifikante linke Nachbarn von Föns:
    des (12)
    Signifikante rechte Nachbarn von Föns:
    . (7)

  • AufnahmeantragDatum20.03.2012 20:09
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Die 4-Buchstaben-Regel...
    Zwölfe fällt genauso durchs Raster. Oder es müsste sich schnell eine neue Redewendung etablieren, wie z. B.: Zwölfe ungerade sein lassen!

  • AufnahmeantragDatum20.03.2012 14:33
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    Habe neue Vorschläge, Stücker dreie:
    1. zweie http://www.volksliederarchiv.de/modules....id=18&offset=15
    2. dreie http://www.volksliederarchiv.de/modules....id=18&offset=15
    3. zehne http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43160980.html
    auch im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm aufgeführt.

  • AufnahmeantragDatum18.03.2012 17:36
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Aufnahmeantrag

    mehlen

    Quelle: gWD

    siehe MEHLTE

  • MEHLTEDatum18.03.2012 17:13
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema MEHLTE

    Sorry, ich habe nachgeschaut und mehlen im Duden gefunden:
    mehlen schwaches Verb - mit Mehl bestäuben, in Mehl wälzen

    aber du hast Recht: ich sollte besser die Arbeitsfläche mehlen als das Blech. ;-)

  • Umlaute, ßDatum18.03.2012 09:35
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Umlaute, ß

    Ich möchte jetzt nicht, dass nur meinetwegen reihenweise neue Wörterbücher erstellt werden. ;-)

    Der Unterschied ist einfach, dass es im Gegensatz zu Scrabble bei dem Spiel, von dem ich sprach, keine Umlaute gibt, bzw. sie durch ae, oe , ue dargestellt werden. Solange das Programm das weiß, und die Worte entsprechend 'umrechnet' ist ja alles in Ordnung. Und ich weiß jetzt, was ich bei der Gültigkeitsüberprüfung eingeben muss.

    PS: wann seid ihr so weit, dass 'Gültigkeitsüberprüfung' ins SuperDic übernommen wird? Dafür gibt es bestimmt jede Menge Punkte!

  • Umlaute, ßDatum18.03.2012 09:11
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Umlaute, ß

    Jetzt geht's bei mir auch. Danke!

  • Umlaute, ßDatum18.03.2012 08:40
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Umlaute, ß

    Den Link habe ich heute auch schon mehrmals ausprobiert, die Seite wurde aber leider nicht geladen. Vielleicht ein vorübergehendes Problem...

  • Umlaute, ßDatum18.03.2012 08:10
    Foren-Beitrag von Eckhard im Thema Umlaute, ß

    Ich bin über den Umweg einer großen kommerziellen Internetseite hier gelandet, die seit einiger Zeit ein scrabbleähnliches Spiel anbietet und seit Kurzem (gottseidank!!!) eine vernünftige Datenbank für die zulässige Wortauswahl zugrunde legt, nämlich Geros SuperDic. In meiner Jugend war Scrabble im Bekanntenkreis leider völlig unbekannt, ich bin also ein später Quereinsteiger.

    In diesem Forum ist es aufgrund seiner Fülle für Einsteiger wie mich nicht ganz leicht, die Übersicht zu behalten. Man muss das Terrain erst Schritt für Schritt erkunden. Ich bitte um Nachsicht.

    Ich bin dem Link gefolgt und habe wieder etwas dazugelernt. Ich zitiere:

    Da das gWD einen gegenüber dem Wortschatz des D-25 deutlich erweiterten Wortschatz besitzt, für die Stichwörter des D-25 mehr Verwendungsmöglichkeiten angibt und bisweilen überholte und nach heutiger Auffassung nicht mehr grammatikkonforme Anwendungsbei¬spiele aufweist, sind nicht alle dort zu findenden Beugungen als zulässig anzusehen. Beispiel: Neben dem unveränderlichen Adverb „quer“ führt das gWD auch das seltene Adjektiv „quer“ (quere Augenschlitze) auf. Dies Verwendungsmöglichkeit von „quer“ als Adjektiv lässt sich aber aus dem D-25 nicht ableiten und ist daher unzulässig.

    Das erklärt wohl auch warum das Wort 'wohlem' - mit wohlem Gefühl - über das ich gestern ebenfalls gestolpert bin, nicht zulässig ist.

    Meine Beiträge kommen also eher aus der Spielpraxis als aus der Recherche, deshalb würde ich mich freuen, wenn ich auch weiterhin die Begriffe, an denen ich mich reibe, hier posten darf.

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Beiträge: 35
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